Schöne Bescherung für die Miners rund um Weihnachten

Mit zwei Siegen und Fünf Punkten vom vergangenen Wochenende, bescherten sich die Miners fröhliche Weihnachten. Während der Sieg am Donnerstag in der heimischen Eissporthalle noch deutlich mit 7:2 ausfiel. War es am Sonntag, der erwartet schwere Kampf gegen die Erdinger Gladiators. Denn diese konnte seit langer Zeit auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Mit Daniel Krzizok und Florian Zimmermann kamen zwei Leistungsträger wieder zurück in die Mannschaft.

Am Donnerstag zeigten sich die Miners sehr effizient mit ihren 20 Torschüssen, daraus resultierten sieben Tore. Weil Erding zu viele individuelle Fehler machte, waren die Peißenberger in den entscheidenden Situationen einfach da und machten die Tore. Letztendlich ging der Sieg auch vollkommen in Ordnung und die Miners konnten die ersten drei Punkte gegen Erding einfahren.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam es dann zum direkten Rückspiel in der frisch umgebauten Erdinger Eishalle. Die Modernisierung ist ihnen in sehr gelungen. Was das Sportliche anging, war sehr viel geboten und wie auch angekündigt war es das erwartet schwere Spiel, denn die Erdinger kamen aus der Kabine, wie die Feuerwehr. Nach 12 Minuten stand es 3:0 (Zimmermann (7.), Michl (10.) und Babic (12.) für die Hausherren. Das war schon eine eiskalte Dusche für die Peißenberger und man konnte Korbinian Sertl sehr sehr dankbar sein, dass er seine Mannschaft im Spiel gehalten hat, denn wenn es nach 20 Minuten 5 oder 6:0 steht, hätte man sich nicht beschweren können.

Im 2. Drittel sollten die Miners als erstes Jubeln. In überzahl gelang Tomas Rousek der Anschlusstreffer zum 1:3. Doch nur 2 Minuten später, stellte Michael Trox, die drei Tore Führung für die Gladiators, wieder her. Erneut in Überzahl war es Kapitän Martin Andrä der auf zwei Tore verkürzte und wenig später, brachte Neuzugang und Rückkehrer Dejan Vogl, die Jungs von der Ammer auf ein Tor wieder ran. Besonders bitter der Treffer zum 5:3 für Erding. Peißenberg eigentlich in Überzahl, doch man musste den Treffer von Florian Zimmermann hinnehmen. Bei diesem Stand ging es auch in die zweite Drittelpause.

Im letzten Abschnitt aber mussten die Erdinger ihrer starken Anfangsphase Tribut zollen. Da merkte man des Gladiators deutlich an, dass die Kräfte schwinden. Sowas nutzen die Miners gerne aus. Martin Andrä und Sinan Ondörtoglu glichen die Partie aus. Leider gab es nach 60 Minuten keinen Sieger. So musste dieser in Overtime ermittelt werden. Mit dem besseren Ende für die Peißenberger. Niko Fissekis, setzte sich im Zweikampf durch und war plötzlich allein, vor Thomas Mende, Erdings Torhüter und ließ diesem keine Chance und sicherte seiner Mannschaft den zusatzpunkt.

Das gesamte Spiel an sich, war ein sehr flottes und unterhaltsames Spiel für die Zuschauer. Unter denen auch viele Peißenberger waren, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Viel Spielfluss sorgte für rasante Zweikämpfe und viele Abschlussmöglichkeiten. Nur ein grober Fehler passierte den unparteiischen, die sonst wirklich für ein sehr gutes Eishockeyspiel sorgten, aber den Schlittschuhtritt von Florian Zimmermann an Lukas Bucher, der anschließend in die Kabine musste und nicht mehr weiterspielen konnte, hätte das sonst stark pfeifende Trio, sehen müssen. Alles in allem war der Zusatzpunkt aufgrund eines starken zweiten und dritten Drittels, verdient für die Miners.

Am kommenden Donnerstag geht es dann auch schon weiter. Zu Gast in der Peißenberger Eissporthalle ist der ESC Dorfen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.